Meine Begegnung mit der Stille – Schweigeretreat in Roseburg

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Hallo Ihr Lieben,

 

kennt ihr auch das Sprichwort: “ Reden ist Silber, schweigen ist Gold!“

Nun, dass würde ich sogar unterschreiben, zumindest habe ich die Erfahrung gemacht. Ich hatte euch ja versprochen, dass ich von der Woche berichte in der ich mal eine Woche die Klappe halte. Wer mich kennt weiß wie schwer mir das fällt…der ein oder andere hat es mir vielleicht auch nicht zugetraut…aber ich habe es geschafft und es war wirklich eine besondere Erfahrung mal nicht zu sprechen. Ich hatte davor ganz schön Muffensausen aber wie sich herausstellte völlig unbegründet.

Achtsamkeit ist eine wichtige Erfahrung und auch eine Einstellung oder Lebensphilosophie oder auch einfach ein anderer Weg…. Dinge anders zu betrachten und nicht zu bewerten, wertfreier zu leben.

Ich dachte ich schreibe euch hier einfach mal einen kleinen Bericht wie sich der ganze Ablauf gestaltet hat, vielleicht habt ihr dann ja auch Blut geleckt, mal für eine Woche oder auch ein Wochenende auszusteigen, aus der Tretmühle zu entkommen und euch mal zu besinnen, auf euch selbst und das was wirklich wichtig ist. Ich würde und werde es wieder tun…definitiv.

Ich fange einfach mal an:

Los ging es am Samstagmorgen 9.20 Uhr mit der Bahn von Hameln nach Hannover, von dort aus mit dem ICE nach Lüneburg und von dort mit der Regionalbahn nach Büchen, einem kleinen Örtchen, von dem ich mit dem Bus nach Roseburg zum Haus der Stille gefahren bin. Und um kurz nach eins stand ich dann dort…irgendwo im Nirgendwo! Ich kam mir zumindest so vor. Nach einigem hin- und hergeschaue entdeckte ich dann den entscheidenden Hinweis zum Haus der Stille.

 

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Also der rechte Weg geht linksherum..hihi! Nach gut 10 Minuten Fußweg war ich da…mein Koffer hat mich wirklich langsam gemacht…naja, achtsam halt..hihi! Gut dass ich viel warme Kleidung eingepackt hatte, denn hier war wirklich Winter bei  – 4 Grad…schlotter und Schnee.

 

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Angekommen im Haus der Stille. Ziel erreicht.

 

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Da ich natürlich viel zu früh war, um kurz nach halb zwei, musste ich erstmal warten, denn offizielle Anreise war ab 15.30 Uhr und das Büro erst wieder um 14.00 Uhr besetzt. Derweil hat mich Renate Seifarth, die Dozentin des Schweigekurses begrüßt, nur wusste ich das zu dem Zeitpunkt noch nicht…auf dem Bild im Internet sah sie irgendwie anders aus…kopfkratz…oder?

 

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Ich habe mich erstmal ein bißchen umgeschaut und ein paar Fotos geknipst. Das war nun unser Essenssaal und ich habe mir gleich einen Platz gesichert an dem es nicht so sehr zog. Es ist ein altes Gebäude mit viel Charme aber leider etwas zugig und da hatte ich ja noch die Auswahl.

 

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Um 14.00 Uhr konnte ich dann offiziell “ einchecken “ und die liebe Angelika, die Hausleitung, erklärte mir alles weitere. Ich wohnte also in der Zwergkiefer, im zweiten Stock, eines der begehrten Einzelzimmer, sonst gibt es vor allen Dingen Mehrbettzimmer für 2 bis 4 Leute, im Moment noch nichts für mich , so mutig war und bin ich dann doch nicht. Ich konnte mich auch gleich für einen Haus –  oder Hofdienst in der Liste eintragen, denn pro Tag steht eine Std. Arbeitsmeditation an , die man entweder in Küche und Speiseraum, im Garten oder auch im Haus verrichten kann. Ich habe mich für Küchendienst nach dem Frühstück entschieden. Ich war ganz schön aufgeregt wieviele Mitteilnehmer noch kommen würden aber erstmal ging es ab auf´s Zimmer.

 

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Hier ein paar Fotos, wohl von Dozenten, Referenten und Gönnern aus aller Welt, ich habe nicht gleich gefragt und später konnte ich nicht mehr fragen, da war Schweigezeit.

 

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Nachdem ich meinen Koffer die Treppen in den zweiten Stock hochgehieft hatte ( warum schleppe ich nur immer so viel mit???), konnte ich mein neues Reich für die nächste Woche inspizieren. Klein und einfach aber durchaus wohnlich. Dazu sollte ich vielleicht sagen, dass sich dieses Haus fast ausschließlich durch Spenden finanziert, dass hält die dortigen Preise für Übernachtung und Vollpension auch sehr gering. Die Dozenten nehmen keine feste Gebühr sondern sind auf Dharma angewiesen, also auf Spenden, die jeder Teilnehmer am Ende in eine dafür bereitgestellte Dose tut. Im Buddhismus ist es wohl so, dass man kein Geld für sein tun veranschlagt, sondern sich allein durch Spenden finanziert. Dennoch gibt es Vorschläge im Seminarheft, was so ungefähr angebracht ist, dafür war ich dankbar, denn es ist und war ja mein erster Ausflug in diese Welt. Würde ich diese 7 Tage Schweigen nicht für meine Ausbildung als MBSR Lehrerin brauchen, wer weiß ob ich jemals hierher gefunden hätte. Näheres zu der Ausbildung und meiner Einübungswoche hatte ich euch hier schon einmal berichtet.

 

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Meine Koje für die nächsten Nächte. Mein Bett habe ich gleich bezogen und ein Probeliegen gemacht. Gut dass ich hart schlafen kann. Ich liebe ja Dachzimmer und irgendwie habe ich immer das Glück.

 

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Süß der Name und noch dazu so passend. Alle Zimmer im Haus haben Baumnamen, eine schöne Idee, da das ganze Grundstück ein Riesen Naturareal ist, seht ihr später noch, einfach wunderschön.

 

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Der Tagesplan ist leider total verwackelt, keine Ahnung, ich glaube da durfte ich schon nicht mehr fotografieren, also heimlich abfotografiert….denn außer sieben Tagen schweigen, gibt es keinen Fernseher, kein Radio oder Musik, kein Handy, Laptop oder ähnliches, nichts lesen und nichts schreiben, möglichst keinen Blickkontakt mit den anderen. Du bist komplett bei dir… oder landest dort zwangsläufig, denn du hast keinerlei Ablenkung, so soll es sein, sich einfach mal selbst begegnen. Dazu bedarf es einiger Praxis und Anleitung, dazu war der Tagesablauf war wie folgt:

  • 6.00 Uhr wecken ( ich bin um 5.30 Uhr aufgestanden, da es genau drei Waschbecken gab, eine Dusche und zwei Toiletten für ca. 15 Frauen, die mit in diesem Haus gewohnt haben). Da heißt es Kompromisse machen. Wirklich eine gute Erfahrung, was braucht Frau wirklich.
  • 6.45Uhr Sitzmeditation
  • 7.30 Uhr Frühstück
  • 8.15 Uhr dann die zugeteilte Arbeitsmeditation, drinnen, draußen oder wie bei mir, in der Küche. Wer keine Arbeit hatte, hat seine Gehmeditation gemacht.
  • 9.15 Uhr Anleitung und Sitzmeditation
  • 10.15 Uhr Gehmeditation ( draußen auf dem Gelände ) ein ständiges rein und raus aus den verschiedenen Gebäuden sorgt für eine gute Übung achtsam die Schuhe zuzubinden. Ich habe es nicht gezählt aber es waren viele, viele Male.
  • 11.00 Uhr Sitzmeditation
  • 11.45 Uhr Gehmeditation
  • 12.30 Uhr Mittagessen, Arbeitsmedition, ein wenig Pause
  • 14.30 Uhr Sitzmeditation und Anleitung
  • 15.15 Uhr Gehmeditation
  • 16.00 Uhr Sitzmeditation
  • 16.45 Uhr meditative Körperübungen oder Gehmeditation
  • 17.30 Uhr Abendessen, danach Arbeitsmeditation, wer dran war
  • 18.45 Uhr Sitzmeditation
  • 19.10 Uhr Gehmeditation
  • 19.30 Uhr Dharma – Vortrag
  • 20.30 Uhr Gehmeditation
  • 21.00 Metta Meditation
  • 21.30 weiterüben oder Nachtruhe ( ich bin dann auf mein Zimmer gegangen) , ich meditiere ja noch keine zwei Jahre, deshalb reicht mir das Pensum und mein Körper freut sich dann über die Ruhe. Der Geist hatte das zwar nicht verstanden, aber zumindest kann sich der Körper ausruhen während der Geist wandert …und ich sage euch, meiner ist wirklich überall hingewandert, speziell am ersten Abend. Wir sind nach der Meditation am ersten Tag, nach dem Abendessen ins schweigen gegangen, da war mir doch etwas mulmig und ich hatte Schiss, naja und ein bißchen Heimweh hatte ich auch.
  • Dieser Plan galt also von Samstag bis Donnerstag, am Freitag, dem Tag der Abreise wich er etwas ab.

 

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Diese folgenden Fotos habe ich erst am Donnerstag nach Absprache geschossen. Das hier ist das Haupthaus in dem ich auch gewohnt habe, es gab noch eine Gästehaus, dass habe ich irgendwie nicht fotografiert. Eher wäre das fotografieren nicht förderlich gewesen, dass habe ich auch eingesehen. Wir hatten die Möglichkeit bei Fragen oder auch dringenden Sachen Zettel an die Hausdame Angelika zu schreiben…entweder wenn es die Versorgung im Haus betraf, Probleme mit Unverträglichkeiten, benötigte Medikamente oder wir konnten auch Renate und Renate ( Seminarleitung und Assistenz hatten den gleichen Namen) anschreiben, es gab dann Zettel zurück. Wir wurden in Kleingruppen aufgeteilt, bei 37 Teilnehmern musste das wohl auch sein. So war ich in einer 6 er Gruppe, zweimal bei Renate Seifarth zum Gespräch und jeder konnte kurz ansprechen was ihn bewegt und es gab Hilfestellung, damit auch sichergestellt war, dass niemand dort psychisch oder physisch abschmiert, denke ich mir so. Ich fand das durchaus positiv.

 

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An diesem Baum bin ich viele Male langgegangen, mich hat sein massiver Stamm begeistert, ich liebe Bäume und mich hat diese Kraft fasziniert, die er für mich ausstrahlt. Ich bin viele Meter dort gegangen im Rahmen unserer bzw. meiner Gehmeditation. Mit der Aufmerksamkeit nur im Moment sein, in diesem Moment, den es nur einmal gibt. Sich bewußt mit allem zu beschäftigen ohne es als gut oder schlecht zu bewerten. Es ist so anstrengend immer zu bewerten… das Leben, die Menschen, Kleidung, mein Umfeld, meine Arbeit, mein Äußeres, mein Hobby, meine Gesundheit…was auch immer.

 

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Das ganze Grundstück ist umgeben und eingefasst von Seen oder auch Teichen, wie auch immer man es nennen mag. Es ist auf jeden Fall viel Wasser. Wie mir später erzählt wurde, sind diese Gewässer wohl ungefähr knietief und im Frühjahr/ Sommer voller Seerosen, das wäre wirklich nochmal eine Reise wert. Seerosen sind sooooo schön.

 

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Zahlreiche Brücken verbinden die Seen miteinander und die dazugehörigen Wege. Zugegeben, ganz schön schlammig zu der Zeit als ich dort war , denn es hat immer wieder geregnet und der Schnee hatte sich verabschiedet.

Dennoch war es sehr schön dort, eine wunderbare Naturidylle.

 

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Der achtsame Weg zur Meditationshalle, besonders im Dunkeln.

 

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Kleine Wege, durch die sich das Wasser bahnt. Das grüne ist auch Wasser, überdeckt mit Algen.

 

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Der Eingang zur Meditationshalle…. es hingen überall in den Häusern und an den Häusern diese massiven Metallgongs. Mit einem riesenhaften Holzknüppel, der in den Häusern hing, wurde dieser Gong geschlagen, damit würden wir dann zum Aufstehen geweckt, zum Essen gerufen oder auch zur Meditation. Dieser Gong hat uns quasi wieder zurückgerufen und die ganze Woche begleitet. Einer von uns hatte die Aufgabe übernommen diesen zu schlagen. Am letzten Tag durfte ich das auch mal probieren, sehr witzig.

 

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Der Weg von der Meditationshalle zurück zum Haupthaus.

 

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Eine weitere Brücke, achtsames betreten da rutschig.

 

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Da es sich beim Haus der Stille um ein buddhistisches Meditationszentrum handelt, sieht man hier auch den ein oder anderen Buddha nebst Opfergaben. Man muss nicht Buddhismus praktizieren um hier zu sein und teilzunehmen. Hier kann herkommen wer möchte und wie er möchte. So wie du gerade jetzt bist. Ob jung ob alt, ob arm ob reich ob Vorerfahrungen oder keine, jeder ist herzlich Willkommen und Teil einer Gemeinschaft, einer Gemeinschaft die dich trägt, das war meine schönste Erfahrung in dieser Woche. Menschen die dich tragen obwohl du sie kein bißchen kennst und nichts von ihnen weißt, außer das alle das gleiche suchen…Stille.

 

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Das ist nun die Meditationshalle von innen, dort hatten wir unsere Sitzmeditationen und unsere Vorträge. So sieht es aus wenn 37 verschiedene Menschen auf völlig unterschiedliche Art meditieren. Ich sitze immer auf einem Stuhl, hier ganz rechts, da ich aufgrund von Knieproblemen keine 45 Minuten im “ Schneidersitz “ sitzen kann. Das ist ja das schöne jeder macht es so wie er es kann. Dennoch verweilt man in der Anfangsposition, einer aufrechten Position, kaum jemand hat geraschelt oder sich ständig bewegt, irgendwann bist du so in dir und nimmst dich anders wahr. Schmerz hat mich auch begleitet…immer wieder… aber ich gucke mir ihn erstmal an, ohne gleich die Position zu verändern, vielleicht hilft es auch erstmal in den Schmerz zu atmen. Andere Teilnehmer haben auf Meditations- oder Yogakissen gesessen oder auch auf Meditationsbänkchen, es gibt vielerlei Möglichkeiten.

 

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Das war die Aussicht die sich uns bot. Der Blick auf unsere Seminarleitung Renate Seifarth links und auf Renate L. rechts.

 

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Der Altar noch einmal etwas näher.

 

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Das Haus der Stille noch einmal am Abend, besser konnte ich es mit meiner Kamera nicht einfangen.

 

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Und ein bißchen Spaß muss auch sein, deshalb habe ich noch meine neuen Puschen fotografiert, habe ich extra eine Woche vorher gekauft, natürlich mit Sternchen. Im Haus und Zimmer waren sie Gold wert..immer schöne warme Füße. Ich weiß wirklich nicht mehr wie oft ich mir die Schuhe am Tag an – und wieder ausgezogen habe.

 

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Und das ist auch das letzte Bild. Die Rückreise habe ich nicht fotografiert da wir da zu dritt zurückgereist sind. Renate ( die dritte im Bunde) kam aus Bad Pyrmont, da wo ich arbeite. Ein älterer Herr, der Klaus kam aus Hameln, fuhr aber nicht mit uns und dann fuhr noch ein Mädel mit uns nach Hannover, ich habe den Namen vergessen…sorry! Mein Namensgedächtnis ist GROTTE! Wir haben einfach ein bisschen geredet, da erst um 11.00 Uhr am Abreistag das Schweigen aufgehoben wurde, da gab es einiges zu erzählen… Fotos waren Nebensache.

Es wurde auch nicht gleich wieder geredet an diesem Tag, sondern das reden wurde beim Frühstück langsam eingeschlichen und danach ging es wieder ins schweigen. Nach dem Frühstück haben wir in der Meditationshalle einige Übungen gemacht, um uns wieder an den Kontakt mit anderen zu gewöhnen, Partnerübungen zu zweit, erstmal ohne zu reden, uns stumme Herzenswünsche gewünscht, das lernt man bei der Metta Mediation. Die Metta Meditation müsste wirklich viel mehr Aufmerksamkeit bekommen, es gibt viel zu wenig Herzensgüte auf der Welt. Spannendes Thema, welches ich noch verfolgen werde. Es wurden auch Tipps gegeben um uns mit der Achtsamkeit im Alltag vertraut zu machen, es nicht so schnell wieder zu verlieren, was wir hier gelernt haben. Ich wollte fast gar nicht wieder reden, ich habe es als totale Entlastung empfunden. Bei dem Mahlzeiten fiel es mir etwas schwerer, kommunizieren ohne Sprache ist nicht so einfach. Wie kommt man an seinen Platz, oder bekommt mal die Butter, Salz oder Pfeffer…irgendwie geht es.

Ich bin hier in Roseburg wirklich durch die gesamte Gefühlspalette gegangen, von Taurigkeit über Widerstand über Dankbarkeit bishin zu tiefem Frieden, der mich noch immer begleitet. Ich versuche ihn so lange wie möglich zu bewahren. Im Moment überlege ich mir immer noch gut was ich wirklich sagen will ohne einfach loszuplappern. Und einfach auch mal langsam und achtsam zu machen. einfach mal tief durchzuatmen oder zwei Minuten eher zu meinen Gruppen zu gehen und so weniger Stress zu haben.

Uns soll ich euch was sagen: Ich habe nichts und niemanden vermisst, außer am Anfang, danach war ich einfach mit meinen eigenen Prozessen und Erkenntnissen beschäftigt. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Menschen und Tieren bedanken, die meinen Aufenthalt im Haus der Stille zu dem gemacht haben was er für mich war, ein Weg zu mir selbst, wieder ein Stück näher zu mir selbst.

Dazu beigetragen haben Angelika , die Hausdame, die alles , wirklich alles im Griff hat, Frank ihre rechte Hand und Unterstützung . Das wunderbare Küchenteam bestehend aus Petra und Dhekra, das uns die komplette Woche mit sehr schmackhaftem, vegetarischen Essen versorgt hat, ich habe nichts vermisst, im Gegenteil. Es gab vielleicht nicht die Auswahl zwischen drei Gerichten aber alles war lecker gewürzt und bestand fast nur aus Bio – und heimischen Produkten. Ich war sehr zufrieden mit allem. Auch bei Peter möchte ich mich bedanken, auch wenn ich ihn nie gesehen habe, der Mann für Haus und Gelände. Und natürlich ein besonderer Dank an Elli, die Hundedame, Angelikas Schatten, die eine besondere Vorliebe dafür hatte Teller im Geschirrspüler abzuschlecken, zu schön. Leider habe ich kein Foto von ihr, ihr wisst warum.

Falls ihr also gerade auch etwas ausgebrannt seid, euch Energie fehlt, ihr einfach mal rauswollt, euch verändern wollt oder einen neuen Weg sucht, dann ist so etwas vielleicht auch mal etwas für euch, seid mutig, versucht es, es gibt nichts zu verlieren, eher zu gewinnen.
Schaut doch einfach mal auf der Internetseite vom Haus der Stille vorbei und schaut euch das Riesenangebot an Dozenten und Veranstaltungen an, da findet ihr euch und eure Bedürfnisse vielleicht wieder.

Tausend Dank auch noch einmal an Renate Seifarth für ihre unnachamliche Art diese Woche mit Humor und Wissen zu füllen, ebenso an Renate L. für ihre Unterstützung bei allem.

Und nicht zuletzt an die Gruppe, die diese Woche zu dem gemacht hat was sie ist, eine weitere wertvolle Erfahrung in meinem Leben, dafür möchte ich von Herzen DANKE sagen.

 

Ich wünsche euch eine wundervolle und besinnliche Vorweihnachtszeit.

 

Alles Liebe, eure Melanie

 

 


  1. Birgit - Dezember 9, 2016

    Guten Morgen liebe Melanie! Vielen Dank für diesen bewegenden Reisebericht incl. all der beeindruckend schönen Fotos und das Teilen deiner so wertvollen Erfahrungen. Ich hab großen Respekt vor dieser Herausforderung, die du so mutig, tapfer und bravourös gemeistert hast. Hut ab! Ich wünsche dir, dass du dir diesen Seelenfrieden recht lange, möglichst für immer bewahren kannst. Hab ein erholsames und schönes Adventswochenende und fühle dich herzlich umarmt! Ganz liebe Grüße, Birgit 

  2. Andrea Heiß - Dezember 9, 2016

    Hallo liebe Melanie, auch ich möchte mich für diesen heutigen Bericht von dir, der etwas ganz besonderes ist, bedanken. Was mich verwundert, das du doch so viele Bilder machen durftest, das bringt einen doch etwas raus aus der Achtsamkeit? !? Ich wünsche dir von Herzen das du dieses Gefühl noch lange in dir spürst und dich der Alltagsstress nicht mehr kratzen wird. Bleib gesund und achtsam, liebe Elfen -Grüße aus Bayern, Andrea

  3. Hallo Melanie,
    es war richtig schön Dein Erfahrungsbericht zu lesen.
    Schon alleine wie Du es geschrieben hast, strahlte sehr viel Ruhe aus.
    Die Bilder und auch was Du geschrieben hast, waren sowas von anziehend, das ich wirklich gelesen und geschaut habe. Ich bin eigentlich ein Mensch der gerne alles so ein bisschen überfliegt. Aber hier musste ich lesen, ich wollte es wissen.
    Danke das Du es uns ermöglicht hast, an Deiner Erfahrung dran Teil haben zu dürfen.
    Ich wünsche Dir das Du noch lange davon zerren kannst.
    Ich wünsche Dir eine besinnliche ruhige Adventszeit.
    Nochmals danke und liebe Grüße Karin

  4. Eine ungewohnte, aber sicher megatolle Erfahrung. Ich befürchte nur ich wäre da immer wieder eingenickt.

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